Glossar
- 10Base-T
- Die IEEE 802.3i-Spezifikation für Ethernet mit 10-MBit/s-Basisbandübertragung über symmetrisches Vierdrahtkabel mit 100 Ohm.
- Access Point
- Zentraler Funkknoten, der für ein bestimmtes Gebiet die Versorgung der Clients mit der drahtlosen Netzanbindung übernimmt.
- ACM
- Adaptive Coding & Modulation - Automatische Anpassung der Modulation und der Fehlerkorrektur an die Empfangsbedingungen.
- Adaptive Clock Recovery (ACR)
- Eine Methode, bei der der Takt als In-Band-TDM-Stream über das paket- vermittelte Netz verteilt und unabhängig vom physikalischen Layer anhand der Paket-Ankunftszeit regeneriert wird. Das Takt-Streamingformat ist ein Pseudowire- Standard-Flow, der die Kompatibilität mit Geräten von Drittanbietern optimiert. Darüber hinaus kann durch die Verwendung eines Multicast-Pseudowire für die Taktverteilung die Bandbreitennutzung minimiert werden. Pseudowire-Gateways mit hochleistungsfähigen ACR- Mechanismen werden bereits heute implementiert und erfüllen die strengen GSM/UMTS-Anforderungen.
- ADSL
- Asymmetrie Digital Subscriber Line. Weitverkehrszugang.
- AES
- Advanced Encryption Standard. Verschlüsselungsstandard mit 128-, 192- und 256-Bit-Schlüsseln. Diese symmetrische Verschlüsselung soll den bisherigen DES-Standard ablösen.
- Antenna Beamforming
- Dynamische Ausrichtung der Hauptkeule auf die jeweilige CPE durch zeitverschobene Ansteuerung der Antennensegmente.
- AP
- Access Point. In drahtlosen Netzen ist der Access Point die Bridge zu den drahtgebundenen Netzen. Der Access Point steht mit allen Netzknoten "Access CIients" in Verbindung und übernimmt die zentralen Funktionen wie das Roaming oder die Sicherheit.
- ARP
- Address Resolution Protocol erfragt über die IP-Adresse die zugehörige MAC-Adresse. Siehe auch RARP.
- Asynchrone Übertragung
- Eine Übertragungsmethode, bei der Dateneinheiten in einzelnen Zeichen gesendet werden. Vor den Zeichen werden Startbits, nach ihnen Stoppbits gesendet, sie ermöglichen die Syn- chronisierung am Empfangsterminal. Diese Methode wird auch als Start-Stopp-Übertragung bezeichnet
- Authentication
- Überprüfung von Benutzer und Zugriffsrechten, um unerlaubte Zugriffe auf Netze, Server, Programme und Daten zu verhindern.
- Autocrossing
- Eine Funktion, die eine automatische Kreuzung der Sende- und Empfangsleitungen an Twisted Pair-Schnittstellen ermöglicht. Switches, die diese Funktion unterstützen, lassen sich untereinander über ein 1:1-verdrahtetes Kabel anstelle eines gekreuzten Kabels (Crossover-Cable) verbinden.
- Autonegotiation
- Erkennt am Port die Übertragungsparameter des angeschlossenen Geräts, wie Geschwindigkeit, Duplex-Modus, Flow-Control, und stellt sich entsprechend den optimalen Werten ein
- Autosensing
- Eine Funktion, die es einem Gerät automatisch ermöglicht, die Datenrate (10 Mbit/s oder 100 Mbit/s) zu erkennen und mit dieser Datenrate zu senden und zu empfangen.
- Backhaul
- Der Transport von Verkehr zwischen verteilten Standorten (in der Regel Zugangspunkten) und zentraler gelegenen Points-of-Presence.
- Bandbreite
- Der insgesamt verfügbare Bereich für Signalfrequenzen, die über einen Kommunikationskanal gebracht werden können. Die Kapazität eines Kanals wird in Hertz (Hz) gemessen. Allgemein bezeichnet man damit die Übertragungskapazität eines Übertragungsmediums, gemessen in Bits pro Sekunde (Bit/s).
- Best Effort
- Eine QoS-Klasse, in der keine speziellen Verkehrsparameter und keine absoluten Garantien bereitgestellt werden.
- BGP
- Border Gateway Protocol. Routing Protokoll im WAN.
- Bitrate
- Die Übertragungsgeschwindigkeit, mit der Daten gesendet werden, wird als Bitrate bezeichnet.
- BPDU
- Bridge Protocol Data Unit. Signalisierungspakete zwischen Switches, bei Spanning-Tree verwendet.
- BPSK
- Binary Phase Shift Keying - Modulation durch Phasenverschiebung mit zwei Werten. Es wird ein Bit pro Symbol übertragen.
- Breitband, Broadband
- Eigenschaft eines Netzwerks, in dem mehrere voneinander unabhängige Trägersignale per Muliplextechnik in ein einziges Kabel eingespeist werden. Mit Breitbandtechnik ist es möglich, dass mehrere Signale in einem Kabel koexistieren können, ohne dass sich die unterschiedlichen Verkehre behindern oder stören, da die Signale auf unterschiedlichen Frequenzen übertragen werden (Kabelfernsehen wird z.B. per Breitband übertragen).
- Brigde
- Ein Gerät, das lokale Netze auf dem Data Link Layer des OSI-Modells miteinander verbindet, wobei Frames gemäß MAC-Adressen (Media Access Control) gefiltert und weitergeleitet werden.
- Broadcast
- Datenpaket, das an alle in einem Netz adressiert ist. Hubs und Switches sind transparent für Broadcasts, nur Router grenzen, sofern nötig, einen Broadcast ein. Vergleiche mit Multicast und Unicast.
- Carrier Ethernet
- Ein nahezu überall verfügbarer Dienst, der standardisierte Geräte und Protokolle nutzt und die nahtlose Verbindung zwischen Ethernetbasierten Hochgeschwindigkeits-LANs und -WANs ermöglicht. Carrier Ethernet ist charakterisiert durch die innerhalb der Branche definierten Attribute für Service Level Agreements, Bereitstellung, systemweites Management sowie Betrieb, Administration und Wartung (OAM - Operation, Administration and Maintenance) der Carrier-Klasse. Ursprünglich im Kernnetz implementiert wird Carrier Ethernet derzeit auf das Rand- und das Zugangssegment ausgeweitet.
- Carrier Ethernet-Implementierung
- Die Carrier Ethernet-Implementierung schreitet voran, je mehr Ethernet zu einer weithin akzeptierten Gruppe von Diensten der Carrier-Klasse wird. Jedoch müssen zu diesem Zweck die Service Provider zwei wichtige Herausforderungen kosteneffizient meistern: die Vielfalt der vorhandenen Zugangs- und Transportnetze und die Notwendigkeit der Erfüllung der Kundenerwartungen in Bezug auf die SLA-Verantwortung.
- Channelized E1/T1
- E1- oder T1-Dienst, der auf einzelne 64-kbit/s-Kanäle unterteilt ist (oder auf Kanäle, die Vielfache von 64 kbit/s sind, wie etwa ein 256-kbit/s- Kanal, der aus vier 64-kBit/-Kanälen besteht); ein Unchannelized-Dienst nutzt dagegen die gesamte Bandbreite der E1 (2,048 Mbit/s) bzw. T1 (1,511 Mbit/s). Channelized E1- oder T1-Verbindungen können aus geschalteten Leitungen mit In-Band-Signalisierung oder aus Standleitungen bestehen
- CHAP
- Challenge Handshake Authentication Protocol. PPP-Authentifizierungsmethode. Passwörter werden mit einer Zufallszahl verschlüsselt übertragen. Vergleiche mit PAP.
- CIR (Committed Information Rate)
- Ist in einem Kunden-SLA definiert und steht für die durchschnittliche Bandbreite, die der Service Provider dem Kunden unabhängig von den Netzbedingungen garantiert
- Circuit Emulation (Leitungsemulation)
- Eine Verbindung über ein virtuelles leitungsvermitteltes Netz, über die Endbenutzern ein Dienst bereitgestellt wird, der sich von einer echten Punkt-zu-Punkt-Verbindung fester Bandbreite nicht unterscheiden lässt. Auf der Leitungsemulation (Circuit Emulation Services oder CES) basierende Dienste bieten herkömmliches TDM-Trunking (mit n x 64 kbitls, teilbelegte E1/T1, E11T1 oder E31T3) über eine Reihe von Transportprotokollen, einschließlich ATM, IP, MPLS und Ethernet.
- COBRA
- Die Abkürzung für .Cornmon Object Request Broker Architecture", die offene, anbieterunabhängige Architektur und Infrastruktur von OMG, die von Computeranwendungen für die Zusammenarbeit über Netzwerke genutzt wird. Einer der häufigsten Einsatzbereiche sind Server, die eine große Anzahl von Clients mit hohen Datenraten und hoher Zuverlässigkeit verwalten müssen, wie etwa in Netzverwaltungssystemen.
- CPE (teilnehmerseitige Einrichtung)
- Bezieht sich grundsätzlich auf Kommunikationsgeräte am Teilneh-merstandort, die für die von Kommunikationsanbietern bereitgestellten Dienste eingesetzt werden. In einigen Fällen handelt es sich um Geräte, die das Eigentum des Kunden oder gemietet sind; in anderen Fällen wiederum sind sie Eigentum des Service Providers.
- Cross-Connect
- Ein von TK-Betreibern und großen Unternehmen verwendetes Netzgerät für die Übertragung und das Multiplexing langsamer Sprach- und Datensignale auf schnelle Leitungen und umgekehrt. Es wird in der Regel für die Aggregation mehrerer E11T1 Leitungen in eine schnellere elektrische oder optische Leitung sowie zur Verteilung von Signalen an verschiedene Ziele eingesetzt.
- CU
- 1. Command Une Interface. 2. Calling Une Identification
- CWDM
- Coarse Wavelength Division Multiplex ist ein Wellenlängenmultiplex für Stadtnetze und Anschlussnetze. Die Übertragung erfolgt in 18 Kanälen mit Wellenlängen zwischen 1.270 nm und 1.610 nm mit einem Kanalraster von 20 nm.
- DBPSK
- Differential Binary Phase Shift Keying. DBPSK ist ein Modulationsverfahren für Systeme mit 1 Mbitls, welches mit dem DSSS-Übertragungsverfahren nach Standard 802.11 genutzt wird.
- DES
- Data Encryption Standard (Datenverschlüsselungs-Standard). Symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus. Zum Ver- und Entschlüsseln wird derselbe geheime Schlüssel verwendet. Das heißt, alle Instanzen, die ver- und entschlüsseln können sollen, müssen den Schlüssel kennen. DES codiert mit einem 56-Bit-Schlüssel. 3DES erhöht die Sicherheit des normalen DES-Verfahrens, indem die Daten mit dreifacher Schlüssellänge (168 Bits) verschlüsselt werden.
- DHCP
- DHCP steht für "Dynamic Host Configuration Protocol". Protokoll zur dynamischen Vergabe von IP-Adressen im LAN. Der Systemadministrator gibt den Bereich der IP-Adressen vor und jeder Client am LAN hat seine TCP/IP-Software so konfiguriert, dass sie seine IP-Adresse beim DHCP-Server anfordert. Es findet also eine Art Leasing von Adressen über eine einstellbare Zeit statt.
- Digitale Cross-Connects (DACs)
- Die in unterschiedlichen Größen verfügbaren Geräte können nur wenige, aber auch bis zu mehrere Tausend Ports bewältigen. Schmalband-, Weitband- und Breitband-Cross-Connects unterstützen Kanäle bis hinunter zu DSO, DS1 bzw. DS3 (siehe "Cross-Connect").
- DNS
- Domain Name System. Setzt Host-Namen in IP- Adressen um per DNS-Server oder statisch per Datei.hosts". DiffServ oder DS (differenzierte Dienste): QoS-Methode, die den IP-Verkehr so differenziert und steuert, dass dessen relative Priorität pro Hop bestimmt werden kann.
- Domäne
- Broadcastdomäne: Netzbereich, der nur durch Router begrenzt ist, in dem sich also ein Broadcast frei ausbreitet. Kollisionsdomäne: Netzbereich, der durch Switches oder Router eingegrenzt ist, in dem sich Kollisionen frei ausbreiten.
- DQPSK
- Differential Quaternary Phase Shift Keying. DQPSK ist ein Modulationsverfahren für Systeme mit 1 Mbitls oder 2 Mbitls, welches mit dem DSSS-Übertragungsverfahren nach Standard 802.11 genutzt wird.
- DSO (Digital Subscriber Level Zero)
- Eine 64-kbitls-Einheit der Übertragungsbandbreite. Eine weltweite Standardgeschwindigkeit für die Digitalisierung einer Sprachübertragung und für die Datenübertragung. 24 DSO (24 x 64 kbitls) entsprechen einem DS1.
- DS1-Kanal (Digital Signal Level 1)
- Framing-Spezifikation für die Übertragung digitaler Signale mit 2,048 Mbitls auf einer El-Verbindung oder 1,544 Mbitls auf einer T1-Verbindung.
- DS2-Kanal
- Für eine E1-Leitung ein 8,45-Mbit/s-Kanal, der aus vier DS 1-Kanälen besteht; für eine Tl-Leitung ein 6,312-Mbitls-Kanal, der aus vier DS1-Kanälen besteht.
- DS3-Kanal
- Eine aus sieben DS2-Kanälen bestehende 44,736-Mbit/s-Leitung. Eine DS3-Leitung wird auch als T3-Leitung bezeichnet.
- DSCP (Differentiated Services Code Point)
- Ein Feld im Header von IP-Paketen, das der Paketklassifizierung dient.
- DSL
- Digital Subscriber Une. Technologie, um das Internet über Kupferleitungen zu betreiben.
- DSS
- Direct Sequence Spread Spectrum. DSSS ist ein Übertragungsverfahren nach Standard 802.11. Das Verfahren wandelt durch Kodierung das schmalbandige zu einem breitbandigen Signal. Auf diese Weise kann das gesamte Frequenzband genutzt werden, und man erreicht dadurch eine höhere Datenübertragungsrate sowie eine niedrigere Störanfälligkeit.
- Dual Homing
- Netzwerktechnologie bei der ein Gerät durch zwei unabhängige Anschlusspunkte (points of : attachment) an ein Netzwerk angebunden ist. Ein Anschlusspunkt ist die primäre Verbindung, der andere ist eine Standby-Verbindung, die bei Ausfall der primären Verbindung aktiviert wird.
- Durchsatz
- Die innerhalb eines Zeitraums zwischen zwei Benutzern im Netzwerk übertragene Informationsmenge, die normalerweise in Paketen pro Sekunde (pps) gemessen wird.
- DVMRP
- Distance Vector Multicast Routing Protocol. Internetwork Gateway Protokoll, basiert weitgehend auf RIP. DVMRP nutzt IGMP um Routing-Datagramme mit seinen Nachbarn auszutauschen.
- DWDM
- Dense Wavelength Division Multiplex ist ein optisches Wellenlängenmultiplex mit der enormen Leistungsfähigkeit von mehreren Tbitls, das im ITU-Standard G.604.1 standardisiert ist.
- Dynamic DNS
- Dynamisches DNS, weist bei wechselnder IP-Adresse den gleichen Namen zu.
- E1
- Eine in Europa gebräuchliche 2,048-Mbitls-Leitung, die 32 64-kbitls-Kanäle unterstützt, von denen jeder Kanal Daten oder digitalisierte Sprache senden und empfanqen kann. Um die synchrone und zuverlässige Ubertragung sicherzustellen, nutzt die Leitung Framing und Signalisierung. Die häufigsten Konfigurationen für El-Leitungen sind El PRI und Unchannelized E1.
- E3
- Der europäische Standard für die digitale Hochge- schwindigkeitsübertragung mit 34 Mbitls.
- EANTC
- European Advanced Networking Test Center. Echounterdrückung: Verbessert die Qualität von Sprachübertragungen. Sie schaltet das Echo aus, das durch die Rückübertragung des Telephoniesignals zum Anrufer entsteht. Diese kann in einer 4-auf-2-Draht-Hybridverbindung zwischen dem CPE und den Telefonen oder der TK-Anlage auftreten. Je länger die Übertragung der Signale zurück zum Anrufer dauert, um so deutlicher ist das Echo wahrnehmbar.
- EFM (Ethernet in the First Mile)
- Diese auch als IEEE 802.3ah bezeichnete Sammlung von Protokollen definiert Ethernet in den Zugangsnetzen, d. h. "Erste/Letzte Meile". EFM wurde auch mit Blick auf weitere Aspekte in Verbindung mit der umfangreichen Implementierung von Ethernet-Diensten konzipiert, wie etwa "Operation, Administration and Maintenance" (OAM) und die Kompatibilität mit vorhandenen Technologien (z. B. spektrale Kompatibilität für Kupfer).
- EIR (Excess Information Rate)
- Definiert eine durchschnittliche Rate von Ethernet-Frames, die auf Best- Effort-Basis in das Netz gelassen werden. Die Dienst- Performance für diese Frames ist nicht garantiert und hängt von der verfügbaren Bandbreite ab. EIR-Angebote ermöglichen es Betreibern, bei gegebener Netzwerkkapazität weitere Einnahmequellen zu erschließen, ohne die Qualität von Premium- oder Echtzeit-CIR- Diensten durch Mehrfachbelegung der verfügbaren Bandbreite zu gefährden.
- EIRP
- Equivalent Isotropie Radiated Power - Die elektromagnetische Leistung gemessen an einer gerichteten Antenne in Bezug auf eine isotrope Antenne. In der Praxis die Leistung des Senders (dBm) addiert mit dem Antennengewinn (dBi).
- E-LAN
- Dienste, die aus Mehrpunkt-Verbindungen bestehen und bei denen jede virtuelle Ethernet-Verbindung (EVC - Ethernet virtual connection) mehr als zwei Teilnehmer-Netz-Schnittstellen (UNis - User Network Interfaces) miteinander verbindet. Dieser Diensttyp ermöglicht Any-to-Any-Verbindungen über Metro-Netze oder Wide Area Networks zwischen unterschiedlichen Standorten. Da E-LANs außerdem Bandbreitengranularität und differenzierte Dienste unterstützen, eignen sie sich ideal für transparente LAN-Verbindungen.
- E&M-Signalisierung
- Sprachübertragungssystem, das für Signalisierung und Sprache separate Pfade verwendet. Die "M"-Leitung ("Mouth") überträgt Signale zum Ende der Verbindung, während die "E"-Leitung ("Ear") ankommende Signale empfängt.
- EMV
- Elektromagnetische Verträglichkeit. Einstrahlfestigkeit und Abstrahlverhalten, Class AlB.
- Encyrption
- Verschlüsselung. Verfahren, durch das ein klarer Text (plain text) in eine Zeichenfolge umgewandelt wird, die als unverständlicher Datensalat erscheint. Zur Umwandlung werden eindeutig definierte Regeln und Algorithmen verwendet, die den Schlüssel der Verschlüsselung bilden und daher geheim und vertraulich gehalten werden. Dieser Schlüssel muss auch zur Entschlüsselung verwendet werden. Verschlüsselt werden können private oder vertrauliche Nachrichten, wenn sie ‚abhörsicher’ übertragen werden sollen.
- EPL (Ethernet Private Une)
- Ein Dienst ähnlich einer Standleitung mit nur einer virtuellen Ethernet-Verbindung je physikalischer Benutzerschnittstelle. Er wird als portbasierter Dienst betrachtet, da der gesamte Verkehr, der bei der Teilnehmer-Netz-Schnittstelle (UNI - User Network Interface) ankommt, derselben virtuellen Ethernet-Verbindung (EVC - Ethernet virtual connection) zugewiesen wird. EPL kann als Best-Effort- Dienst ohne Performance-Garantien bereitgestellt werden oder mit SLA-basierter Raten- und Performance- Zusage.
- Ethernet
- Sammelbezeichnung für eine Reihe von Basisbandnetzen unterschiedlicher Topologie, die alle mit dem CSMA/CD-Zugriffsverfahren arbeiten. Ist heute die am weitesten verbreitete LAN-Technologie. Siehe auch 10Base-T, 100Base-TX und Gigabit.
- ETHERNET
- Datennetz, standardisiert bei IEEE 802.3 seit 1983. Basiert auf dem Zugriffsverfahren CSMA/C. Variable Paketlänge von 64 byte bis 1518 byte (1522 mit TAG field). Geschwindigkeiten/Bandbreite: 10 Mbitls, 100 Mbitls (Fast-ETHERNET ), 1000 Mbitls (Gigabit-ETHERNET) und 10000 Mbitls (10-Gigabit- ETHERNET).
- Ethernet-Demarkation
- Die Ethernet-Demarkation, bei der es sich um ein wichtiges Element von Carrier Ethernet-Transport und -Diensten handelt, ermöglicht die klare Trennung zwischen Benutzer und Netzwerk, so dass Betreiber eine Netz1ransparenz bis zum Kundenstandort gewährleisten können.
- Ethernet-Konverter
- Kosteneffiziente und einfache Geräte für die Verbindung von Ethernet über E1-, T1-, E3-, T3-, STM-1/0C-3- und STM-4/0C-12-Zugangsleitungen.
- EtherNetIIP
- EtherNetllP ist ein Protokollstack für das ETHERNET, der für industrielle Anwendungen entwickelt wurde. EtherNetllP setzt auf dem Standard-TC PIIP-Protokoll auf und nutzt eine gemeinsame Anwendungsschicht mit DeviceNet Es erleichtert damit den Informationsaustausch zwischen Device-Level-Netzwerken und Informationssystemen auf Betriebsebene.
- Ethernet OAM (Operation, Administration and Maintenance)
- Eine Gruppe von Funktionen für die Überwachung des Netzbetriebs zur Erkennung von Netzwerkfehlern und zur Messung der Performance. Ethernet-Dienste der Carrier-Klasse erfordern eine Automatisierung des Ende-zu Ende-Managements- und der -Überwachung, einschließlich OAM-Funktionen wie Connectivity-Verifizierung, Fehlererkennung, Performance-Überwachung und Alarmanzeige
- ETHERNET Packet
- Bezeichnung für ein ETHERNET -Datenpaket Es beinhaltet neben den eigentlichen Nutzdaten das Destination- und Source- Adressfeld (DA bzw, SA), das TAG-Feld (4 Byte, optional) sowie das Length/Type-Feld.
- Ethernet-QoS
- Eines der wichtigsten Attribute von Carrier Ethernet-Diensten, mit denen der Service Provider Geschäftskunden Bandbreiten-, Bereitstellungs- und Performance-Garantien für ausgewählten Verkehr anbietet und die erforderlichen Netzwerkressourcen ent- sprechend zuweist Performance-Garantien beziehen sich üblicherweise auf Parameter wie Frame-Verzögerung, Verzögerungsschwankungen, Frame-Verlust sowie Verfügbarkeit.
- Ethernet über SDH
- Obwohl SDH-Netze ursprünglich für den Transport von Sprachverkehr entwickelt wurden, nutzen zahlreiche Betreiber ihre nahezu überall verfügbare SDH-Infrastruktur für die Implementierung von Ethernet-Diensten. Jüngste Entwicklungen bei SDH der nächsten Generation haben diese Netze kosten- effizienter und für den Ethernet-Verkehr benutzerfreundlicher gemacht
- Ethernet-Tree
- Bei diesem auch als .Rooted Multipoin!" bezeichneten Multicast-Dienst sind eine oder mehrere Teilnehmer-Netz-Schnittstellen (UNis - User Network Interfaces) als .Roots" (Wurzeln) klassifiziert, während alle anderen UNis als .Leaves" (Blätter) bezeichnet werden. Dienste dürfen zwischen einem .Root" und einem .Leaf" übertragen werden, und zwar in beide Richtungen, nicht aber zwischen .Leaves". E-Tree-Dienste eignen sich am besten für IPTV-Anwendungen.
- E-UNE
- Ein Ethernet-Dienst, bei dem jede EVC nur zwei Teilnehmer-Netz-Schnittstellen (UNis - User Network Interfaces) über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung miteinander verbindet. E-Une-Dienste sind in zwei Varianten verfügbar: Ethernet Private Une und Ethernet Virtual Private Une.
- EVC (virtuelle Ethernet-Verbindung)
- Die logische Verbindung zwischen zwei oder mehr Teilnehmer-Netz- Schnittstellen (UNis - User Network Interfaces) in einer Punkt-zu-Punkt oder Mehrpunkt-zu-Mehrpunkt- Topolo- gie. Die einer EVC zugewiesene Bandbreite kann die maximale Bandbreite der UNI nicht überschreiten.
- Evolved HSPA (High Speed Packet Access)
- Auch als MIMO (Multiple-Input Multiple-Output) HSPA, HSPA Evolution und HSPA+ bezeichnet, eine Erweiterung des HSPA-Standards der 3GPP mit theoretischen Down-link-Geschwindigkeiten von bis zu 42 Mbitls. HSPA+ wird generell als Übergangsphase zwischen der 3.5G HSPA-Technologie und 4G LTE (Longterm Evolution) betrachtet.
- EVPL (Ethernet Virtual Private Une)
- Ein Dienst, bei dem eine einzige Teilnehmer-Netz-Schnittstelle (UNI - User Network Interface) mehrere EVCs gleichzeitig unterstützt Innerhalb der Branche wird ein solches Attribut als .Dienst-Multiplexinq" oder .Flow-basierter Dienst" bezeichnet, da die UNI-Bandbreite von mehreren EVCs genutzt wird. Da jeder EVC eine andere Bereitstellungspriorität zugewiesen werden kann, können die Kunden ihren Verkehr entsprechend ihren Anforderungen priorisieren.
- FCS
- Frame Check Sequence. Prüfsumme am Ende des ETHERNET-Pakets, wird vom Absender errechnet und eingetragen. Der Empfänger errechnet Prüfsumme aufgrund des empfangenen Pakets und vergleicht diese mit dem eingetragenen Wert. Siehe auch CRC.
- Firewall
- Ein Sicherheitsmechanismus, der einen Server, ein Subnetz oder den gesamten Bereich eines Endbenutzers gegen unautorisierten Zugriff oder Zugang schützt. Die Firewall-Funktion kann durch allein operierende Geräte oder durch Router oder Switches ausgeübt werden.
- Flow-Control
- Strategie bei Überlast am Ausgangs- Port und beginnendem Speicherüberlauf: Verwerfen von Paketen am Eingangs-Port oder Signalisierung an angeschlossene Geräte, das Senden einzustellen durch Simulation einer Kollision im HDX-Modus odor durch Senden spezieller. Pause=Pakete im FOX-MO. dus.
- FOX
- Full Duplex. Übertragungsmodus einer Komponente: Senden und Empfangen ist gleichzeitig möglich. Kein Zugriffverfahren nötig. Siehe auch HDX.
- Frame
- Eine Einheit zur Übertragung von Daten in einem LAN. Ein Frame beinhaltet Start- und Endsequenzen, Kontrollzeichen, Informationen, Adressen und Prüfzeichen.
- Free Space Loss
- Die Abnahme der elektromaqnotl sehen Leistung in Abhängigkeit der Entfernung.
- FTTD
- Fiber To The Desk
- FTP
- Das FTP-Protokoll (File Transfer Protocol) dient der Übermittlung von Dateien zwischen verschiedenen Systemen in ein Basisverzeichnis oder direkt auf Ihren Computer. FTP basiert auf dem Transportprotokoll TCP.
- G.8264
- Ein ITU-T-Standard der das SSM•Formlll (Synchronization Status Message) für Synchronou Ethernet festlegt.
- Gateway
- Ein Gateway ist ein Rechner oder Router als Vermittler zwischen zwei (verschiedenen) Netzwerken. Bei direkten Internet-Wählverbindungen ist der Internet-Provider das Gateway. Bei Einsatz eines Routers ist innerhalb des lokalen Netzwerks dieser das Gateway.
- GBIC
- Gigabit interface converter. Siehe unter SFP. GFP (Generic Framing Procedure): Dieses in ITU-T G.7041 definierte Verfahren ermöglicht die effiziente Zuordnung unterschiedlich langer Client-Signale höherer Layer, wie etwa Ethernet, über ein Transportnetz wie SDH/SONET. Unlängst wurde GFP auch auf langsamere PDH-Netze ausgeweitet.
- Gigabit Ethernet-Konverter
- In der Regel Kupferkabel (UTP - Unshielded Twisted Pair) mit Glasfaser oder Multimode-Glasfaser mit Monomode Glasfaserkabeln; ermöglicht den Transport von Gigabit Ethernet-Verkehr über unterschiedliche Medien.
- HDX
- Half Duplex. Übertragungsmodus einer Komponente: Entweder ist Senden oder Empfangen möglich. Bei ETHERNET ist dazu das Zugriffsverfahren CSMAI CD nötig. Siehe auch FOX
- Hops
- Anzahl der maximal möglichen Routerübergänge eines Datenpakets. Siehe auch TTL.
- HIPER-Ring
- Bei ETHERNET-Netzen hat Hirschmann auf die Idee des Spanning Tree Protocols aufsetzend den HIPER-Ring (Hirschmann Performance Redundancy Ring) entwickelt, der die Verfügbarkeit von Netz und Anlage deutlich erhöht: Vergehen bei Spanning Tree typischerweise 30 Sekunden, bis der Ausfall einer Verbindungsleitung kompensiert ist, so dauert es beim HIPER-Ring weniger als eine halbe Sekunde. Darüber hinaus ergibt sich eine deutlich vereinfachte Struktur mit der Möglichkeit, Topologien mit bis zu 50 Geräten zu verwirklichen.
- HiRRP
- Protokoll zur Steuerung redundanter Router. Fällt einer der beiden Router aus, dann übernimmt in- nerhalb 800 ms der verbleibende Router vollständig die Aufgaben des anderen.
- HSRP
- Hot Standby Routing Protoco!. Protokoll zur Steuerung redundanter Router. Siehe auch VRRP.
- HTML
- HyperText Markup Language.
- HTTP
- HyperText Transfer Protoco!. Von Webbrowsern und Webservern benutztes Protokoll zur Übertragung von Dateien, wie z.B. Text und Bilder.
- HTTPS
- HTTP Secure. Paketweise verschlüsselte HT-TP-Kommunikation.
- Hub
- Sternkoppler, an dem sternförmig LAN-Stationen angeschlossen werden. Moderne Hubs sind modular aufgebaut und ermöglichen den gleichzeitigen Anschluss unterschiedlicher Netzwerke.
- IEEE
- IEEE steht für "Institute of Electrical and Electronic Engineers" Es ist ein technisches Gremium aus mehr als 350.000 einzelnen Mitgliedern in mehr als 150 Ländern. IEEE veröffentlicht Literatur über technische Neu- und Weiterentwicklungen, initiiert Konferenzen und ist für die Festlegung von Industrie-Standards verantwortlich.
- IEEE C37.94
- Ein Standard über die transparente Plug- and-Play-Kommunikation zwischen Fernschutzgeräten und Multiplexern unterschiedlicher Hersteller mit Hilfe von Multimode-Glasfaserleitungen. Der Standard definiert die Taktrückgewinnung, die Jitter-Toleranzen, die physikalische Anschlussmethode sowie die bei Ausfall der Kommunikationsverbindungen zu ergreifenden Maßnahmen.
- IEEE 802, 802
- Die Standards der IEEE-Arbeitsgruppe 802 befassen sich mit der Normierung der unteren beiden Ebenen im ISO/OSI-Referenzmodul für lokale Netzwerke.
- IEEE 802.11, 802.11
- Allgemeiner Standard des IEEE, der den Aufbau und die Mechanismen drahtloser Netze beschreibt.
- IEEE 802.11a, 802.11a
- Erweiterung des Standards 802.11 um eine höhere Datenrate (54 MBit/s) und ein anderes Frequenzband (5 GHz).
- IEEE 802.11b, 802.11b
- Erweiterung des Standards 802.11 um eine höhere Datenrate (11 MBit/s) unter Beibehaltung des Frequenzbandes (2,4 GHz).
- IGMP Snooping
- Internet Group Management Protocol Snooping. Eine Funktion, bei der Switches IGMP- Pakete untersuchen und die Mitgliedschaft eines Teilnehmers zu einer Multicast-Gruppe dem jeweiligen Port zuordnen. Dadurch lassen sich auch Multicasts gezielt in die Segmente vermitteln, in denen sich Teilnehmer einer Gruppe befinden.
- Internet-Protokoll
- siehe IP.
- Intranet
- Ein privates Netz, welches sich durch den Einsatz von Internet-Techniken, die Verwendung von IP als Netzprotokoll und die Nutzung Web-basierender Anwendung auszeichnet.
- Inverse-Multiplexing
- Eine Methode, bei der der inverse Multiplexer den Datenstrom in gleiche Teile unterteilt und jeden Teil über eine verfügbare Verbindung überträgt Die Empfangsseite korrigiert im Netzwerk verursachte Verzögerungen und setzt die Datenpakete in der richtigen Reihenfolge wieder zusammen. Daher ermöglicht ein inverser Multiplexer es, dass langsamere Kanäle in einem Netzwerk zu einem einzigen schnelleren Datenstrom zusammengefasst werden können.
- IP
- IP steht für "Internet Protocol" Das Layer-3-Protokoll der Protokollgruppe TCP/IP. Es unterstützt das Internet und zahlreiche private Netzwerke. IP sorgt für den verbindungslosen Transport von Datagrammen für Protokolle der Transportschicht wie TCP und UDP.
- IP-Adresse (Internet Protocol)
- Logische Adresse, vom Netzbetreiber vergeben. Adressformat (v4): 4 byte im Dezimal-Code, getrennt durch Punkt, z.B. 192.178.2.1. Siehe auch Netzmaske.
- IP-DSLAM
- Ein Gerät in der Vermittlungsstelle für den Transport von DSL-Diensten (Digital Subscriber Une), die DSL-Anschlüsse mit einer einzigen Hochgeschwindigkeits-Breitbandleitung (IP-Leitung) verbinden.
- IPnG
- IP next generation. Übertragungsprotokoll, siehe IP.
- IPsec
- IP Security. Standard, der es ermöglicht, bei IP-Datagrammen die Authentizität des Absenders, die Vertraulichkeit und die Integrität der Daten durch Verschlüsselung zu wahren. Mit IPSec kann ein VPN auf Schicht 3 aufgebaut werden. IPsec setzt als Verschlüs- selung z.B. 3DES ein.
- IP-Telefonie
- Die Übertragung von Sprache über ein IP-Netzwerk (Internet Protocol). Die auch als Voice over IP (VoIP) bezeichnete IP-Telefonie ermöglicht das Führen von Telefongesprächen über das Internet, über Intranets oder über private LANs und WANs, sofern sie das TCP/IP-Protokoll nutzen.
- IPv4
- IP Version 4. Übertragungsprotokoll, siehe IP.
- IPv6
- IP Version 6. Übertragungsprotokoll, siehe IP.
- IPX
- Internet Packet Exchange. Protokollstack von Novell, vergleichbar mit TCPIIP.
- ISDN (Integrated Services Digital Network)
- Ein vom Betreiber bereitgestellter Dienst, der die gleichzeitige Verarbeitung unterschiedlicher vermittelter Übertragungen von digitalen Daten oder von Sprache ermöglicht. ISDN ist als BRI, PRI oder B-ISDN verfügbar.
- Isotrope Antenne
- Theoretisches Modell einer Antenne mit der Richtwirkung null, die als Bezugsantenne für die Berechnung des Antennengewinns von Richtantennen benutzt wird.
- ISP
- Internet Service Provider.
- ITU-T
- International Telecommunication Union, Telecommunication Standardization Sector. Standardisierungsgremium.
- iWLAN
- Industrial WLAN sind speziell für den industriellen Bereich angepasste WLAN-Komponenten, die die diversen Industriespezifikationen und -Vorgaben erfüllen. Dies beinhaltet einen bestimmten Temperaturbereich, die steckerlose Stromversorgung und damit einhergehende Spannungsversorgungsmöglichkeiten, sowie spezielle Gehäuse in den benötigten IP-Klassen.
- Jitter
- Die zeit- oder phasenbezogene Abweichung eines Übertragungssignals. Jitter kann bei der synchronen Hochgeschwindigkeitskommunikation zu Fehlern und zum Verlust der Synchronisierung führen.
- Jitter-Puffer
- Die auch als Jitter bezeichnete Abweichung bei der Ankunftszeit von Paketen bewirkt, dass Sprache einen unnatürlichen Klang hat und nicht als nahtloser Sprachdatenstrom übertragen wird. Kommt ein Paket so spät an, dass es nicht mehr in den Sprachdatenstrom eingefügt werden kann, wird das vorherige Paket wiederholt. Dadurch kann die Sprachqualität deutlich gemindert werden. Da der Jitter-Puffer die Gesamtverzögerung von Sprachübertragungen noch vergrößert, sollte der optimale Jitter-Puffer auf die differentielle Verzögerung des Netzwerks abgestimmt sein. Die adaptive Jitter-Pufferung überwacht kontinuierlich die Verzögerungen im Netz und passt die Wartezeit entsprechend an.
- Kanalbandbreite
- In der digitalen Richtfunktechnik entspricht die Kanalbandbreite der Anzahl der übertragenen Symbole pro Sekunde.
- Kurzstreckenmodem
- Ein Modem für die Übertragung über relativ kurze Strecken über entlastete MetalIleitungen. Wird auch als Line Driver oder Limited Distance Modem (LDM) bezeichnet.
- L2TP
- Layer 2 Tunneling Protocol. Zum Aufbau eines VPN-Tunnels auf Schicht 2. Siehe auch IPsec.
- LAN
- LAN steht für "Local Area Network". Ein räumlich eng begrenztes Netzwerk. Räumlich eng bedeutet in der Praxis meist ein Gebäude oder ein Teil eines Gebäudes (Etage), das sich unter Kontrolle eines Besitzers befindet. LANs haben meist auch ein Fileserver-Konzept für die Daten-, Platten und Peripherieverwaltung zur gemeinsamen Benutzung durch alle Netzteilnehmer.
- LACP
- Link Aggregation Control Protocol.
- Latenzzeit
- Zeitdifferenz zwischen dem Empfang und dem Weitersenden von Daten, meist zwischen letztem empfangenen Bit und erstem gesendeten Bit.
- Layer 2
- In einem Layer 2 Netzwerk ist das eindeutige Identifizierungsmerkmal die MAC Adresse.
- LCAS (Link Capacity Adjustment Schemel)
- Eine Methode der dynamischen Erhöhung oder Verringerung der Bandbreite virtuell verketteter Container in SDH. Das LCAS-Protokoll ist in ITU-T G.7042 definiert. Es ermöglicht die bedarfsabhängige Erhöhung oder Verringerung der Bandbreite der virtuell verketteten Gruppe nach der Hitless-Methode. Auf diese Weise wird die Bandwidth-on-Demand-Funktionalität für Daten-Clients wie Ethernet bei Zuordnung zu SDH-Containern bereitgestellt.
- LED, LEDs
- LED steht für "Light Emitting Diode". Es handelt sich um Leuchtdioden zur Erkennung des Status.
- Letzte Meile
- Der mitunter als .Local Loop" bezeichnete letzte Abschnitt der Kommunikationsverbindung zu einem Teilnehmer oder Kunden. Wird üblicherweise als kostenintensive Aufgabe gesehen, da das "Verteilen" der Drähte und Kabel eine besonders teure und baulich schwere Aufgabe ist.
- Link Aggregation
- Kombination mehrerer Ports (maximal 4) zu einem virtuellen Port. Verbindungsparallele Übertragung mit Redundanz bei Ausfall eines Ports. Standard IEEE 802.3. Umgangssprachlich als .Trunking" bezeichnet.
- Local Loop
- Die manchmal als "Letzte Meile" bezeichneten Kabel zwischen dem Telefon, der TK-Anlage oder der Telefon-Reihenanlage des Teilnehmers und der Vermittlungsstelle der Telefongesellschaft. In zunehmendem Maße geht der Local Loop jetzt vom Hauptverteilerrahmen am Kundenstandort zur Telefongesellschaft. In diesem Fall ist am Kundenstandort der Teilnehmer für den Anschluss der Kabel zwischen Verteilerrahmen und Telefon, TK-Anlage oder Telefon-Reihenanlage zuständig.
- LOS
- Line Of Sight - Sichtverbindung zwischen den Antennen, die für Richtfunk zwingend notwendig ist.
- MAC
- MAC steht für "Media Access Code". Bezeichnet die weltweit eindeutige, sechsstellige (45 bit) Hardware-Adresse, die jeder Hersteller seinen Netzwerkgeräten zuteilt.
- MAC-Adresse
- Hardware-Adresse einer Komponente im Netz. Die MAC Adresse wird vom Hersteller vergeben: Adressformat: 6 Byte in Hex-Code, getrennt durch Doppelpunkt, z.B. 00:80:63:01 :A2:B3.
- MAC-in-MAC
- Ein IEEE 802.1 ah-Standard für die Unterteilung des Ethernet-Netzes in Kunden- und Betreiberdomänen bei vollständiger Isolierung der jeweiligen MAC-Adressen. Er ermöglicht Service Providern die Trennung von Kunden- und Managementverkehr sowie eine Einsparung von VLAN IDs.
- MAN
- Metropolitan Area Network. Zum Verbinden verschiedener LANs innerhalb einer Stadt.
- Management
- Verwaltung, Konfiguration und Überwachung von Netzkomponenten. Der Management-Agent in der zu verwaltenden Komponente kommuniziert mit der Management-Station (Rechner) via Management- Protokoll SNMP.
- Master-Takt
- Die Quelle der Zeitsteuersignale (oder die Signale selbst), die von allen Netzstationen für die Synchronisierung verwendet werden.
- MD5
- Message Digest 5. Siehe auch Hash-Algorithmus.
- MEF (Metro Ethernet Forum)
- Eine gemeinnützige Organisation mit dem Auftrag, die Umstellung auf Optical Ethernet als bevorzugte Technologie in künftigen Metro-Netzen weltweit voranzutreiben. Ethernet wurde wegen seiner relativen Einfachheit und seiner Beliebtheit bei den Endbenutzern wie auch zur Senkung der Kosten des Ethernet-Equipments ausgewählt.
- MIB
- Management Information Base. Enthält die Beschreibung der in einem Netz angeschlossenen Objekte und Funktionen.
- mini-GBIC
- Mini gigabit interface converter. Siehe unter SFP.
- MIMO
- Multiple Input Multiple Output - Es werden mindestens zwei Antennen für die Senderichtung und zwei für die Empfangsrichtung benutzt. MIMO A bedeutet dabei, dass das Sendesignal kopiert und auf beide Sendeantennen gegeben wird. Im Empfangsweg werden die beiden Signale zeit- und phasenkombiniert, dieses bewirkt eine Anhebung des Pegels und so eine höhere Reichweite. MIMO B bedeutet dabei, dass das Sendedesign als beide Antennen nutzen kann und damit eine Verdoppelung der Radiobandbreite. Im Empfangsweg werden die beiden Signale wieder verknüpft, so dass eine höhere Übertragungsbandbreite resultiert.
- MLPPP (Multilink PPP)
- Verbindet mehrere Leitungen zwischen zwei Systemen, wenn zusätzliche Bandbreite benötigt wird. Durch den Fernzugriff auf Ressourcen über MLPPP kann der Gesamtdurchsatz erhöht werden, dabei wird die Bandbreite von zwei oder mehr physikalischen Kommunikationsverbindungen - analogen Modems, ISDN und sonstigen analogenl digitalen Verbindungen zusammengefasst.
- MPLS
- Multiprotocol Label Switching. Layer-3-Protokoll.
- Modulation
- Modulation bietet die Möglichkeit, durch Verformung eines Trägersignals Nutzdaten zu übertragen. Diese Verformung kann in der Amplitude, der Phase und der Frequenz oder deren Kombination geschehen. Der Wert wird durch das Symbol definiert.
- MTBF
- Mean Time Between Failure. Multicast: Datenpaket, das an eine Gruppe von Geräten gerichtet ist, z.B. an alle Hirschmann-Geräte.
- Multimodefaser
- Lichtwellenleiter, die sich durch vergleichbar große Kerndurchmesser auszeichnen. Der typische Kerndurchmesser bei Stufenindex-Fasern ist 100 prn bei Glas-Fasern, 200 um bei PCS/HCS ®-Fasern und 980 um bei POF-Fasern. Gradientenindex- Fasern hingegen haben einen typischen Kerndurchmesser von 50 bzw. 62,5 um. Bedingt durch diese relativ großen Kerndurchmesser breitet sich das Licht bei Multimodefasern auf mehreren Wegen - mehreren Modes - aus. Siehe auch Singlemodefaser.
- NAT
- NAT steht für "Network Address Translation" Verfahren, bei dem IP-Adressen im Paketkopf während des Transports zum/vom Internet gezielt verändert werden. Die intern verwendeten Netzwerkadressen werden vom Router durch eine IP-Adresse ersetzt. Innerhalb eines Firmennetzes können auch durchaus IP-Adressen doppelt vergeben werden. Durch den Einsatz von NAT werden die internen User nach außen nicht sichtbar.
- NAT-T
- NAT-Traversal. Normalerweise funktioniert IPsec nicht, wenn sich zwischen den beiden IPsec- Endpunkten ein NAT-Gateway befindet, da die IP-Adressen der Endpunkte ebenfalls verschlüsselt sind. Mit NAT-T kann dieses Problem umgangen werden. NAT-T wird beim Verbindungsaufbau (Handshake ) im Bedarfsfall automatisch zugeschaltet, sofern unterstützt.
- NetBEUI
- NetBIOS Extended User Interface. Erweiterte Version des NetBIOS Protokolls, das von Netzwerksoftware wie z.B. LAN Manager, LAN Server, Windows for Workgroups und Windows NT genutzt wird.
- Netzmaske
- Die Netzmaske markiert alle Bits einer IP-Adresse, die der Identifikation des Netzes und des Subnetzes dienen. Siehe auch IP-Adresse. Binäre Darstellung IP-Adresse 10010101.11011010.00010011.01011010 Netzmaske 11111111.11111111.11111111.00000000 _> Subnetz 10010101.11011010.00010011.00000000 Dezimale Darstellung IP-Adresse 149.21819.90 Netzmaske 255.255.255.0 -> Subnetz 149.218.19.0 Verfügbarer Adressbereich Teilnehmeradressen 149.218.19.1 bis 149.218.19.254 Broadcast-Adresse 149.218.19.255
- NMS (Netzwerkmanagementsystem)
- Das System, das die Netzwerkkonfiguration, das Fehler- und das Performance-Management sowie die Diagnose und Analyse steuert.
- NNI (Netzwerk-Netzwerk-Schnittstelle)
- Markiert den Demarkationspunkt zwischen zwei Betreibernetzen und definiert die Zuständigkeitsgrenzen für die Betreiber in Bezug auf Wartung und Betrieb. Durch die Übernahme der E-NNI-Standards am Übergabepunkt werden einheitlichere SLAs zwischen dem Verkehr außerhalb und innerhalb des eigenen Netzes gewährleistet.
- Node
- Teilnehmer im Datennetz (Rechner, Drucker, Hub, Switch, ... ), wird bisweilen mit "Knoten" und der Bedeutung "Hub" oder "Switch" falsch übersetzt und gebraucht.
- NTR (Network Timing Reference)
- Eine überaus präzise standardisierte Methode für die Frequenzverteilung in DSL-basierten Letzte-Meile-Segmenten. Ein Netzwerk-Referenztakt (d.h. ein Service-Takt) wird vom DSLAM durch Zuordnen seiner Taktinformationen zur DSL Modemübertragung auf die teilnehmerseitige Einrichtung (CPE) verteilt. Je nach der speziellen DSL- Technologie wird dies entweder durch direktes Synchronisieren des DSL-Symboltakts auf den Referenztakt oder durch Zuordnen der DSL-Rahmen-Phase-Differenz •Bit-lnformalionen zwischen dem Referenztakt und dem freilaufenden DSL-Symboltakt erreicht. Die Vorteile von NTR liegen in seiner hohen Genauigkeit und in der Tatsache, dass sich bei diesem Verfahren eine anspruchsvolle Synchronisierungseinrichtung im DSL- Modom/IAD erübrigt, wodurch die Gesamtkosten der Lösung reduziert werden.
- OID
- Object lD.
- OSI
- Open Systems Interconnection. Internationales Standardisierungs-programm, von ISO und ITU-T ins Leben gerufen um Standards für Datennetze zu schaffen, die die Kompatibilität von Geräten verschiedener Hersteller gewährleisten.
- OSI-Modell
- Modell, das die Kommunikation in einem Netzwerk beschreibt. Die Funktionalität der Hardware wird In 7 Schichten eingeteilt. In der untersten Schicht (physikalische Schicht) findet die Anpassung an das Medium statt.
- OSPF
- Open Shortest Path First. Protokoll zum Austausch von Routing-Information zwischen Routern schneller als RIP und für größere Netze geeignet.
- OTDR
- Optical Time Domain Reflectometer. Messgerät.
- OUI
- Organizationally Unique Identifier. Die ersten drei Bytes der MAC-Adresse, kennzeichnen den Hersteller der Komponente.
- Packet, Packets
- Eine Gruppe von Bits, einschließlich Nutzdaten und Steuerdaten, die in einem bestimmten Format angeordnet sind und als Ganzes übertragen werden.
- Packetgröße
- Rahmengröße (Packet size). ETHERNET: 64 ... 1518 Byte (1522 mit VLAN Tag).
- Packetvermittlung
- Ein Datenübertragungsverfahren, bei dem Benutzerinformationen in diskrete, als Pakete bezeichnete Datengruppen unterteilt und paketweise gesendet werden.
- Packot
- Eine geordnete Gruppe von Daten- und Steuersignalen, die als Untergruppe einer größeren Nachricht über ein Netzwerk übertragen wird.
- PAP
- Password Authentication Protocol. PPP-Authentifizierungs-methode. Passwörter werden unverschlüsselt übertragen. PAP basiert auf Benutzernamen.
- Parallel Detection
- Teilfunktion von Autonegotiation, um sich auf einen Partner einzustellen, der nicht Autonegotiation unterstützt. Ein Port erkennt die Geschwindigkeit aufgrund FLP oder NLP und stellt sich entprechend auf 100 Mbit/s oder 10 Mbit/s ein. Als Duplexmodus wird immer HDX genutzt.
- POE
- Power over Ethernet.
- POP
- POP (Point-of-Presence)
- Port
- Die physikalische Schnittstelle zu einem Computer oder Multiplexer für den Anschluss von Terminals und Modems.
- Port-Mirroring
- Der Datenverkehr eines Ports (in/out) wird an einen anderen Port gespiegelt (kopiert), um an diesem z.B. mit einem Analyzer untersucht zu werden.
- Router
- Ein Router verbindet ein Netzwerk (z.B. LAN’s) mit einem Telekommunikationsnetz oder einem anderen Subnetz. Er wählt den optimalen Weg, den der Datenverkehr vom Sender zum Empfänger nimmt, er benützt dabei ein Vermittlungsprotokolle (Routing-Protokoll).
- PPP
- Point-to-Point Protocol. Stellt Router-Router und Host-Netzwerk Verbindungen her. PPP arbeitet mit Protokollen verschiedener Schichten wie z.B. IP, IPX und ARA. PPP hat Sicherheitsmechanismen wie z.B. CHAP und PAP integriert.
- PPPoE
- Point-to-Point-Protocol over Ethernet.
- pps
- Packets per Second. Datenpakete pro Sekunde.
- PPTP
- Point-to-Point Tunneling Protocol.
- Priorisierung
- Die auch als CoS (Class of Service) bezeichnete Priorisierung weist dem Verkehr eine hohe, mittlere oder niedrige Priorität zu. Je niedriger die Priorität ist, um so eher kann ein Paket "weggelassen" werden. E-Mail- und Internetverkehr werden häufig den niedrigsten Kategorien zugeordnet. Bei hoher Netzbe- lastung wird durch die Priorisierung sichergestellt, dass kritischer oder hoch eingestufter Verkehr zuerst transportiert wird, wobei Pakete der niedrigsten Kategorien weggelassen werden können.
- Private/Public Key
- Bei asymmetrischen Verschlüsselungsalgorithmen werden zwei Schlüssel verwendet: ein öffentlicher (Public Key) und ein privater (Private Key). Der öffentliche Schlüssel wird vom zukünftigen Empfänger von Daten denen zur Verfügung gestellt, die die Daten verschlüsselt an ihn versenden. Der private Schlüssel ist nur im Besitz des Empfängers. Er dient zum Entschlüsseln der empfangenen Daten.
- Protokoll, Protocol
- Eine formale Beschreibung von Benachrichtigungen, die zwischen zwei oder mehreren Systemen ausgetauscht werden, um Informationen zu übertragen. Ferner die Regeln, die dabei beachtet werden müssen.
- Pseudowire
- Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, die zwischen zwei Paaren von Edge-Routern des Betreibers eingerichtet sind. Ihre primäre Funktion ist die Emulation (in der Regel Layer2)von nativen Diensten wieATM, Frame Relay, Ethernet, TDM mit niedriger Datenrate oder SONET/SDH über einem darunter liegenden Kern eines allgemeinen paketvermittelten Netzes (MPLS, IP oder L2TPv3). Zu diesem Zweck werden alle diese Technologien in einem allgemeinen MPLS-Format gekapseit. Pseudowires sind von der Arbeitsgruppe IETF PWE3 (Pseudowire Edge to Edge Emulation) definiert.
- PTP
- Precision Time Protocol, Protokoll zur Zeitsynchronisierunq gem. IEEE 1588, mit einer Genauigkeit von unter 1 us.
- QAM
- Quadratur Amplitude Modulation - Modulation durch Phaseverschiebung und Amplitudenänderung. Es werden bei QAM16 vier Bit bei QAM64 sechs Bit usw. pro Symbol übertragen.
- QPSK
- Quadratur Phase Shift Keying - Modulation durch Phasenverschiebung mit vier Werten. Es werden zwei Bits pro Symbol übertragen.
- QoS
- Quality of Service. Qualität der Übertragung, z.B. Geschwindigkeit, Bandbreite, Verzögerung, Sicherheit oder Priorität. Auf Schicht 2 bei IEEE 802.1 D nur für Priorität realisiert. Siehe auch Priorisierung.
- Radius
- Remote Authentication Dial In User Service. Ein RADIUS-Server authentifiziert einen Client, der sich mit Name und Passwort anmeldet, für den Zugang. Passwörter werden verschlüsselt übertragen.
- Repeater
- Komponente zur Signalregenerierung auf Ebene 1. Regeneriert Amplitude, Signalflanke und Takt. Repeater mit mehr als 2 Ports werden auch als Hub bezeichnet.
- RIP
- Routing Information Protocol. Zum Austausch von Routing-Information zwischen Routern im LAN. Es gibt zwei Versionen: RIP V1 und RIP V2. Siehe auch OSPF.
- RJ-45
- Eine achtpolige Steckverbindung u. a. für den Anschluss von z.B. 10BaseT-Kabel.
- Router
- Komponente auf Schicht 3 des ISO/OSI-Referenzmodells. Verbindet Netze auf Schicht 3. Bietet durch zusätzliche Wege zum Ziel eine Wegewahl in Abhängigkeit von definierbaren Kriterien wie Pfadkosten.
- RS 232
- Serielle Schnittstelle, auch mit V.24 bezeichnet. Im eigentlichen Sinne die Ergänzung zu V.24 nach CCITT.
- RSTP
- Rapid Reconfiguration Spanning Tree Protocol.
- RSVP
- Resource Reservation Protocol. Reserviert Bandbreiten im WAN.
- RTPC
- Realtime Transport Control Protocol.
- RTP
- Real Time Protocol.
- SAN
- Storage Area Network. Netz zum Verbinden von Servern und Speicher-Subsystemen, wie Platten, RAID- und Band-Systemen. Meist auf Fibre-Channel basierend.
- SCADA
- Supervision Control And Data Acquisition. Prozessvisualisierungssystem für die Prozesssteuerung und -visualisierung. Auf Windows basierend.
- Schleifentest(Loopback)
- Eine Art von Diagnosetest, bei dem das übertragene Signal zum sendenden Gerät zurückgesendet wird, nachdem es über eine komplette oder einen Teil einer Kommunikationsverbindung oder durch ein komplettes oder Teile eines Netzwerks übertragen wurde.
- Schnittstelle
- Eine gemeinsame Grenze, die durch einheitliche physikalische Verbindungseigenschaften, Signaleigenschaften und die Bedeutungen ausgetauschter Signale definiert wird .
- Schnittstellenkonverter
- Geräte, die physikalische Medien, Datenraten und Übertragungsprotokolle konvertieren und so die Dienstkompatibilität zwischen unterschiedlichen Kommunikationsschnittstellen gewährleisten.
- SDH (Synchronous Digital Hierarchy)
- Der europäische Standard für die Verwendung optischer Medien für den physikalischen Transport in schnellen Long- Haul-Netzen. Ist mit dem amerikanischen Standard SONET (Synchronous Optical Network) verwandt; mit einer Basis SDH Rate von 155,52 Mbitls (STM-1) und Vielfachen davon.
- Server
- Ein Computer, der den Zugriff auf das Netz und auf gemeinsam genutzte Netzressourcen wie Drucker und Festplatten regelt.
- SFP
- Small form-factor pluggable. Ein Transceiver als steckbares Modul für 1 Gbitls-Netze der serielle elektrische Signale in optische Signale umwandelt und umgekehrt, siehe auch GBIC.
- SFP+
- Small form-factor pluggable extended. Ein Transceiver als steckbares Modul für Netze bis 10 Gbitls, der serielle elektrische Signale in optische Signale umwandelt und umgekehrt.
- SHA-1
- Secure Hash Algorithm 1. Siehe auch Hash.
- SHDSL (Single-Pair High-speed Digital Subscriber Line)
- Gemäß ITU-T G.991.2 standardisierte Methode zur Erweiterung der unterschiedlichen Kupfer-Telefoneitungen für Breitbanddienste. Mit Hilfe der SHDSL- Technologie werden Daten symmetrisch mit Raten von 192 kbitls bis 2,3 Mbitls über 2-Draht- oder von 384 kbitls bis 4,6 Mbitls über 4-Drahtleitungen transportiert. Der neueste SHDSL-Standard ist SHDSL.bis. Auf der Grundlage von ITU-T G.991 und ETSI TS 101524 nutzt SHDSL.bis die Leitungscodierung TC-PAM 16 oder TC- PAM 32 sowie die Multipair-Bonding-Technologie, um Übertragungsraten von bis zu 5,69 Mbitls auf einem Paar (2-Draht) für eine Rate von bis zu 22,8 Mbitls über 8-Draht zu erreichen.
- Singlemodefaser
- Lichtwellenleiter, der sich durch seinen extrem geringen Kerndurchmesser auszeichnet (max. 10 um). Dadurch kann sich bei dieser Faser das Licht ab der Grenzwellenlänge nur noch auf einem Weg - einem Mode - ausbreiten. Siehe auch Multimodefaser
- SIP (Session Initiation Protocol)
- Ein Echtzeit-Signalisierungsprotokoll für Internet-Konferenzverbindungen, Telefonie, Videoübertragungen, Benachrichtigungen über Ereignisse sowie Instant Messaging. SIP initiiert Verbindungsaufbau, Routing und Authentifizierung sowie weitere funktionsbezogene Nachrichten zu Endpunkten innerhalb einer IP-Domäne.
- SLA (Service Level Agreement)
- Eine formale ausgehandelte Vereinbarung zwischen einem Kunden und seinem Service Provider oder zwischen Service Providern. Sie definiert die gemeinsame Übereinkunft in Bezug auf Dienste, Prioritäten, Zuständigkeiten, Garantien usw., wobei der Hauptzweck die Einigung auf den Dienstumfang ist. Beispielsweise können Verfügbarkeit, Betriebstauglichkeit, Performance, Betriebsverhalten und weitere Dienstattribute wie Rechnungsstellung oder sogar Vertragsstrafen im Falle des Verstoßes gegen den SLA festgelegt werden.
- SLIP
- Serial Line Internet Protocol. Standardprotokoll für serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, nutzt serielle Schnittstelle (z.B. V.24) für IP-Verkehr.
- SMON
- Switch Monitoring.
- SMTP
- Simple Mail Transfer Protocol. Internetprotokoll, das E-Mail Dienste zur Verfügung stellt.
- SNMP
- SNMP steht für "Simple Network Management Protocol". Protokoll aus der TCP/IP-Welt zum Transport von Managementinformationen. Zu den Bestandteilen eines SNMP-basierenden Managementsystems zählen Agents oder Proxy-Agents (meist in den zu verwaltenden Geräten selbst), ein Manager (Programm mit dem der Netzwerkverwalter arbeitet) sowie eine MIB. SNMP hat ein einfaches Kommando-Set, um Informationen zwischen Manager und Agent auszutauschen, Veränderungen an einem Netzwerkgerät vorzunehmen und Ereignisse zu melden.
- SNTP
- Simple Network Time Protocol. Protokoll zur Zeitsynchronisierung, basierend auf NTP, mit einer Genauigkeit von 1 bis 50 ms. Für höhere Genauigkeit wird PTP (Precision Time Protocol gem. IEEE 1588) eingesetzt.
- SOHO
- Small Office Home Office. Netze für kleine Büros/Niederlassungen und Telearbeitsplätze.
- Space Diversity
- Es werden mindestens zwei Empfangsantennen benutzt, um der Mehrwegeausbreitung und damit einhergehende Interferenzen am Empfänger entgegenzuwirken. Der Abstand der Antennen wird so berechnet, dass eine Antenne keine oder wenig Interfe- renzsignale empfängt.
- Sprachkomprimierung
- Neuere Sprachkomprimierungsalgorithmen versuchen, 64-kbitls-PCM (G. 711) effizienter zu modellieren. Sie verwenden dazu weniger Bits, um die erforderliche Bandbreite zu reduzieren, und erhalten gleichzeitig die Qualität bzw. Verständlichkeit der Sprachübertragung. Anbieter wie etwa RAD unterstützen Sprachkomprimierungsalgorithmen niedriger Bitrate, wie ITU G.723.1 und G.729A, um die größtmögliche Anzahl gleichzeitiger Anrufe bei Aufrechterhaltung einer hohen Sprachqualität zu gewährleisten. Daher können Sprachkomprimierungssysteme (CVS) größere Bandbreiteneinsparungen, reduzierte Netzwerküberlastungen und eine höhere Sprachübertragungsqualität anbieten.
- SSH (Secure Shell)
- Ein Netzwerkprotokoll, das den Datenaustausch zwischen zwei Computern über einen sicheren Kanal ermöglicht. Durch Verschlüsselung werden Vertraulichkeit und Integrität der ausgetauschten Daten sichergestellt.
- Standleitung
- Eine feste Telefonverbindung zwischen zwei Punkten, die zwecks exklusiver Nutzung von einem Telekommunikationsbetreiber gemietet wird. Im Gegensatz zu einer normalen Wählverbindung ist eine Standleitung immer aktiv. In der Regel erfordern Verbin- dungen für höchste Datenübertragungsgeschwindigkeiten eine Standleitungsverbindung. Beispielsweise handelt es sich bei einem E1-Kanal um eine Standleitung mit einer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit von 2,048 Mbit/s.
- STP
- 1. Shielded Twisted Pair. Kabel mit geschirmten verdrillten Adernpaaren. 2. Spanning Tree Protocol, das automatisch Netzwerkschleifen auflöst. Verwirklicht - bei Switches installiert - redundante Wege für zusätzliche Sicherheit bei Ausfall einer Verbindung. Umschaltzeit 30 s bis 60 s.
- Switch
- Komponente der Schicht 2 des OSI-Referenzmodells. Synonyme: Brücke, Bridge. Leitet ein Paket im Gegensatz zum Hub nur an den Port weiter, an dem die Zielstation angeschlossen ist, was zur Lasttrennung einzelner Segmente führt. Zwischen zwei Switches wird im Vollduplex-Betrieb kein Zugriffsverfahren mehr benötigt. Mittlerweile gibt es sogenannte Layer-3- und Layer-4-Switches, die Teilfunktionen dieser Schichten zusätzlich implementiert haben.
- switched WLAN
- WLAN Infrastruktur welche durch eine Zentrale Logik gesteuert wird; Switch. Hierbei übernimmt der WLAN Switch das Handover zwischen den AP (Sender). Extricom switched WLAN baut mit allen AP (Sendern) ein WLAN auf nur einem Kanal auf, somit erreicht man eine 0 ms Latency Zeit.
- Symbol
- Das Symbol beschreibt den Wert der Verformung. Es beschreibt den Zusammenhang von Nutzdaten (Bits) zu Art und Wert der Modulation des Trägersignals.
- Sync-E (Synchronous Ethernet)
- Syfrchronous Ethernet, das in den ITU-T-Standards G.8261, G.8262 und G.8264 definiert ist, nutzt den physikalischen Ethernet- Layer, um die Frequenz mit Hilfe ähnlicher Taktme- chanismen wie bei SDH/SONET präzise zu verteilen. Anders als bei der Taktverteilung bei Emulationsdiensten, bei denen die Taktinformation im selben Flow wie die Datennutzlast übertragen werden, wird bei Synchronous Ethernet der BITS-Takt des physikalischen Ethernet-Layer auf einen PRC synchronisiert, und zwar unabhängig von den verwendeten Übertragungsprotokollen höherer Layer. Da Sync-E die Frequenzverteilung zwischen einzelnen Verbindungen durchführt, muss der gesamte Taktverteilungspfad (d. h. alle beteiligten Netzwerkknoten) mit Sync-E kompatibel sein.
- Takt
- Ein Begriff für die Quelle(n) der für synchrone Übertragungen verwendeten Taktung.
- Taktübermittlungsstandards für paketvermittelte Netze
- Mehrere Methoden und Standards, die zur Sicherstellung der genauen Takt- und Frequenzverteilung in paketvermittelten Netzen entwickelt wurden.
- TCO
- Total Cost of Ownership.
- TCP
- Transmission Control Protocol. Verbindungsorientiertes Transport-Protokoll auf Schicht 4 der TCP/ IP-Protokollfamilie. Siehe auch UDP.
- TCP/IP (Transmission Control Protocol/lnternet Protocol)
- Eine als "Internet Protocol Suite" bezeichnete Protokollplattform, die TCP und IP kombiniert. Häufig genutzte Anwendungen, wie Telnet, FTP und SMTP, laufen über TCPIIP.
- TDM (Time Division Multiplexer)
- Ein Gerät, das die verfügbare Zeit einer Verbindung auf verschiedene Kanäle verteilt, wobei in der Regel Bits (bitbasiertes TDM) oder Zeichen (zeichenbasiertes TDM) von jedem Terminal zeitlich ineinander verschachtelt werden.
- TDMoIP® (TOM over IP)
- Eine von RAD entwickelte und patentierte standardmäßige TDMPseudowire- Technologie. Weitere TDM-Pseudowire-Technologien sind SAToP und CESoPSN.
- Telnet
- Das virtuelle Terminal-Protokoll in der Gruppe der Internet-Protokolle. Es bietet die Möglichkeit, dass an einem Host befindliche Benutzer auf einen anderen Host zugreifen und als Terminal-Benutzer dieses entfernten Hosts arbeiten. Anstatt sich in den Computer einzuwählen, stellt der Benutzer die Verbindung zu ihm per Telnet über das Internet her. Bei der Initiierung einer Telnet-Sitzung verbindet sich der Computer mit dem- Telnet-Host und meldet sich an. Über die Verbindung' kann der Benutzer mit dem entfernten Computer arbeiten, als handelte es sich um ein Terminal, an dem er angeschlossen ist.
- Terminaladapter
- Ein Gerät, das den Betrieb von analogen Sprach- und Datengeräten über eine ISDN-Verbindung ermöglicht. Beim Terminaladapter handelt es sich urn einen Protokoll-Konverter, der nicht für ISDN vorgesehene Geräte wie Telefone, Faxgeräte und Modems anpasst.
- TETRA (Terrestrial Trunked Radio)
- Ein drahtloser Kommunikationsstandard für PMR- (Professional Mobile Radio) und PAMR-Anwendungen (Private Access Mobile Radio). Es handelt sich um ein digitales Format, d. h. Sprache wird in Form von Binärdaten übertragen. Das digitale Signal ist wesentlich schwerer zu überwachen oder zu belauschen.
- TFTP
- Trivial File Transfer Protocol. Protokoll auf Schicht 5, nutzt UDP zum Transport, daher Einsatz in LANs.
- ToS-Feld (Type of Service)
- Bei einer QoS-Routine ein 8-Bit-Feld, das die Zuweisung von Werten von 0 bis 15 für die Anforderung einer speziellen Behandlung des Verkehrs ermöglicht (z. B. Minimierung der Verzögerung, Maximierung des Durchsatzes). Das ToS-Feld wird zugunsten von DSCP immer weniger eingesetzt.
- Traffic policing
- Ein Mechanismus, mit dem Verkehr erkannt und verworfen werden kann, der gegen den bei der Einrichtung der Verbindung vereinbarten Verkehrsvertrag verstößt.
- Traffic shaping
- Eine Methode zur Stabilisierung der diskontinuierlichen Verkehrsrate, die auf einer virtuellen Zugangsverbindung auftreten kann, um eine einheitlichere Verkehrsrate im Netzwerk sicherzustellen.
- Trunk
- Eine Leitung zwischen zwei Punkten, wobei es sich bei beiden um Vermittlungszentralen oder einzelne Verteilersteilen handelt. Ein Trunk verarbeitet in der Regel mehrere Kanäle gleichzeitig.
- TTL
- Time To Live. Feld im IP-Protokollkopf (Header), das angibt, wie viele Routerübergänge (Hops) für das Paket noch erlaubt sind, bevor es automatisch gelöscht wird.
- UDP
- User Datagram Protocol. Verbindungsloses Transport-Protokoll auf Schicht 4 der TCPIIP-Protokollfamilie. Siehe auch TCP.
- UNI (Benutzer-Netzwerk-Schnittstelle)
- Eine vom Service Provider bereitgestellte Schnittstelle, die den Zugangspunkt des Benutzers zu einem Ethernet-Dienst darstellt. Sie markiert den Übergabepunkt zwischen dem Netzwerk des Betreibers und dem Benutzer. Eine UNI kann eine oder mehrere virtuelle Ethernet-Verbindungen (EVC - Ethernet Virtual Connection) umfassen.
- Unicast
- Datenpaket, das nur an einen Empfänger adressiert ist, im Gegensatz zu Multi- und Broadcast.
- UPS
- Uninterruptable Power Supply. Siehe USV.
- URL
- Universal Resource Locator. Standardisiertes Adressierungsschema für den Zugriff auf Hypertext- Dokumente und andere Dienste durch einen Browser. USV:Unterbrechungsfreie Stromversorgung.
- UTP
- Unshielded Twisted-Pair. Kabel mit ungeschirmten verdrillten Adernpaaren, meist 4paarig. Siehe auch STP.
- VCAT (Virtual Concatenation)
- Ein inverses Multiplexing-Verfahren für die Unterteilung von SDH/SONET- Bandbreite in logische Gruppen, die unabhängig voneinander transportiert oder geleitet werden können.
- Vermittlungsstelle
- Die Vermittlungsstelle einer Telefongesellschaft. Hier befindet sich das Vermittlungssystem des lokalen TK-Anbieters, das die Verbindung zu Ihrem Telefon herstellt.
- VLAN (virtuelles LAN)
- Eine Netzwerkarchitektur, die es an unterschiedlichen Orten befindlichen Benutzern ermöglicht, durch die gemeinsame Nutzung einer Broadcast- und Multicast-Domäne so miteinander zu kommunizieren, als würden sie sich im selben LAN befinden.
- VLAN Stacking
- Ein im IEEE-Standard 802.1 ad ("Provider Bridges") definierter Mechanismus zur Erweiterung des IEEE-Standards für VLAN Tagging (802.1Q). VLAN Stacking, das auch als doppeltes VLAN Tagging oder Q-in-Q bezeichnet wird, ermöglicht es Service Pro- vidern, Dienst-VLAN-Tags (S-VLAN) Ethernet-Frames zuzuweisen, die bereits mit Kunden-VLAN-Tags (C-VLAN) markiert sind, wodurch sich hierarchische oder "gestapelte" (engl. .stacked") VLAN Tags ergeben.
- VLAN Stripping
- Das Entfernen von VLAN-Tags aus einem Netzwerk-Frame.
- VLAN-Aware
- Ein Gerät, das das Layer-2-Bridging nicht nur gemäß den Bridging-Standardparametern, sondern auch gemäß den VLAN-Tags durchführt. Ein VLAN-aware-Gerät entfernt keinen VLAN-Kopf und fügt keinen hinzu.
- VolP (Voice over IP)
- Eine Gruppe von Einrichtungen für die Übertragungsüberwachung von Sprachinformationen per Internet Protocol (IP). Sprachinformationen werden anstatt analog über das öffentliche Telefonnetz in digitaler Form in diskreten Paketen über das Internet gesendet. Ein wesentlicher Vorteil von VolP besteht darin, dass keine Gebühren wie beim herkömmlichen Telefonverkehr anfallen.
- VPN (Virtual Private Network)
- Ein begrenztes Netzwerk, das öffentliche Kabel für die Verbindung von Knoten nutzt. Ein VPN bietet eine kosteneffiziente, zuverlässige und sichere Möglichkeit zur Kapselung oder "Tunnelung" privater Daten über ein öffentliches Netz, in der Regel das Internet.
- VRRP
- Virtual Redundant Router Protocol. Protokoll zur Steuerung redundanter Router. Siehe auch HSRP.
- WAN
- "Wide Area Network" – Allgemeine Bezeichnung für Weitverkehrsdatennetze.
- WDM
- Wavelength Division Multiplex.
- WEP
- "Wired Equivalent Privacy" – bezeichnet ein für Wireless LAN’s verwendetes 64-Bit Verschlüsselungsverfahren.
- WFQ
- Weighted Fair Queuing. Verfahren zur Abarbeitung der Prioritäten-Queues in einem Switch. Höchste Queue erhält z.B. 50 % der Bandbreite, die nächste 25
- WiFi
- "Wireless Fidelity" – Der als WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) gegründete Interressenverband wurde kürzlich in WiFi-Alliance umbenannt.
- Wire-speed
- Weiterleitung der Pakete mit Leitungsgeschwindigkeit.
- WLAN, Wireless LAN
- Kabelloser Zugang zu einem Local Area Network, auch Funknetzwerk genannt.
- www
- World Wide Web
- Y.1731
- Der ITU-T-Standard Y.1731 ist ein Ethernet- OAM-Standard (Operation, Administration and Maintenance) für das Testen eines Ethernet-Dienstes und zur Überwachung von dessen Performance.
- Zeitschlitz
- Ein einem einzelnen Kanal zugewiesener Teil einer seriellen Folge von Zeitschlitzinformationen. Bei E1 und T1 bezieht sich ein Zeitschlitz in der Regel auf einen 64-kbitJs-Kanal.
- 1. Fresnelzone
- Elliptischer Raum zwischen zwei Antennen, der frei von Hindernissen bleiben soll.
- 1588-2008
- Dieser bisher als vorläufiger Standard 1588v2 bekannte Standard ist die neueste Version von Precision Time Protocol (PTP) für die Frequenz- und Tageszeitverteilung über paketvermittelte Netze. Er basiert auf dem Austausch von Zeitschlitzinformationen in einer Master-Slave-Hierarchie.
- 1588v2
- Dieser auch als 1588-2008 bezeichnete Standard ist die neuste Version von Precision Time Protocol (PTP) für die Frequenz- und Tageszeitverteilung über paketvermittelte Netze. Er basiert auf dem Austausch von Zeitschlitzinformationen in einer Master- Slave-Hierarchie. 3DES: Siehe "DES"
- 802.1a9
- Bei diesem IEEE-Standard, der auch als Connectivity Fault Management (CFM)" bezeichnet wird, handelt es sich um einen Ethernet-OAM-Standard (Operation, Administration and Maintenance) zum Testen eines Ethernet-Dienstes über einen beliebigen Pfad, gleich ob Einzel- oder Ende-zu-Ende-Verbindung.
- 802.3ah
- Beim IEEE-Standard 802.3-2005, der auch als 802.3ah Abschnitt 57 bekannt ist, handelt es sich um einen Ethernet-OAM-Standard (Operation, Administration and Maintenance) zum Testen des Status einer Ethernet-Einzelverbindung in einem Netzwerk. Er ist auch unter den Bezeichnungen "Ethernet Link OAM" und "EFM (Ethernet in the First Mile) OAM" bekannt.

